GMEI kompakt

Der Zusammenschluss von Gender Mainstreaming Expertinnen zu GMEI - Gender Mainstreaming Experts International dient den Mitgliedern zum fachlichen Austausch sowie der Erarbeitung, Kommunikation und Veröffentlichung gemeinsamer Positionen.

Konstituiert hat sich das Netzwerk GMEI - Gender Mainstreaming Experts International während der Tagung "Gender Mainstreaming - kontrovers" vom 2.-4. Oktober 2003 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg. Seitdem trifft sich das Netzwerk mindestens zweimal jährlich zur kollegialen Beratung und Reflexion von Praxiserfahrungen sowie zur Diskussion von aktuellen Forschungsergebnissen und gleichstellungspolitischen Entwicklungen.
 
Durch die kritische Beobachtung gleichstellungspolitischer Entwicklungen und Gender Mainstreaming Umsetzungsprozessen will GMEI - Gender Mainstreaming Experts International einen Beitrag zur Reflexion und Qualitätssicherung der Gender Mainstreaming Implementierung leisten. Dazu werden beispielsweise Stellungnahmen und Grundsatzpapiere veröffentlicht.
  • Ende Mai 2019 hat GMEI einen Brief an Frau Ministerin Dr. Giffey geschickt: darin wünschen wir Informationen zum Stand der Vorbereitungen für die im Koalitionsvertrag vereinbarte Bundesstiftung und zur Verwendung der im Haushalt für 2019/2020 festgelegten 1,5 Millionen Euro. Darüber hinaus fragen wir, wie die konkreten Schritte zur Gründung der Bundesstiftung aussehen, wer für den Prozess verantwortlich ist und wer an den Vorbereitungen beteiligt werden soll. Gleichzeitig bieten wir unsere Unterstützung bei den Vorbereitungsschritten an, denn wir erwarten einen transparenten Prozess unter breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft. Unterzeichnet haben diesen Brief:
    Für das Netzwerk GMEI: Dr.in Barbara Stiegler, Dr.in Cornelia Hösl-Kulike, Dr.in Marion Kamphans
    Mitunterzeichnende: Deutscher Juristinnenbund e.V.,
    Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros, Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof), Zentrum für Geschlechterforschung der Uni Hildesheim, Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen, Harriet Taylor Mill-Institut der HWR Berlin, Prof.in Claudia Gather, Prof.in Aysel Yolly-Tok, Dr.in Andrea-Hilla Carl. 

  • Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2017

  • CEDAW-Alternativbericht kritisiert die Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik des Bundes
    CEDAW-Allianz fordert die Bundesregierung zum Handeln auf
    Eine Allianz aus 38 Mitgliedern der Zivilgesellschaft hat am 14. Dezember 2016 in Berlin der Bundesregierung den CEDAW-Alternativbericht übergeben. Er bezieht sich auf den kombinierten siebten und achten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW). In dem 40-seitigen Alternativbericht erhebt die Allianz, darunter GMEI – Gender Mainstreaming Experts International, konkrete Forderungen zu den Themenbereichen Bildung und Rollenstereotype, Erwerbsleben, Teilhabe und Gender Budgeting, Gewalt gegen Frauen, Gesundheit und Internationales. Die zentrale Kritik: Die Bundesregierung hat im Berichtszeitraum keine konsistente zielorientierte Gleichstellungspolitik verfolgt. Die gesetzlichen Grundlagen sind in ihrer Reichweite begrenzt und bieten keinen umfassenden Schutz vor Diskriminierung. Eine übergreifende Forderung ist die Einrichtung eines Gender-Instituts (Forschungs- und Beratungsinstitut für Geschlechterpolitik) für die Bundes-, Landes- und kommunale Ebene. Weiterlesen und Download des CEDAW-Alternativberichts

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